Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) – Symptome, Diagnose und Therapie


Obwohl Sie Ihre Essgewohnheiten nicht verändert haben, nehmen Sie zu und auch nicht wieder ab? Sie frieren ständig und haben Haarausfall? Vielleicht haben Sie eine Schilddrüsenunterfunktion!

Die Schilddrüse entscheidet mithilfe ihrer Hormone, wie schnell Ihr Stoffwechsel funktioniert. Bei einer Hypothyreose, also einer Schilddrüsenunterfunktion, sind zu wenig Schilddrüsenhormone im Körper. Verdauung, Wachstum, Gehirntätigkeit, Körperwärme und Herz-Kreislauf-System laufen dann auf Sparflamme.

Die Auswirkungen auf Aussehen und Wohlbefinden sind vielseitig und unterschiedlich stark ausgeprägt. Die ungewollte Gewichtszunahme ist für viele Betroffene besonders belastend. Vor allem dann, wenn sie nichts von ihrer Schilddrüsenunterfunktion ahnen und sich die steigenden Zahlen auf der Waage nicht erklären können. 

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Symptome einer Hypothyreose und wie man sie feststellen und behandeln kann. Außerdem erklären wir Ihnen, warum man mit einer Schilddrüsenunterfunktion zunimmt – und wie Sie erfolgreich abnehmen können!

Was ist die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse. Sie ist daumengroß und wiegt bei einem Erwachsenen zwischen 18 Gramm (Frauen) und 25 Gramm (Männer). Das kleine Organ hat die Form eines Schmetterlings und liegt im Hals – unterhalb der Kehlkopfes und vor der Luftröhre [1].

Die Schilddrüse hat eine wichtige Steuerungsfunktion: Sie produziert die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4, auch L-Thyroxin genannt) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone regulieren und beeinflussen den Stoffwechsel und die Funktion anderer Organe – beispielsweise den Energieverbrauch, die Gehirntätigkeit, die Verdauung und das Wachstum von Haut und Haaren [2]. Die Schilddrüsenhormone sind für uns lebenswichtig.

Der cerascreen Schilddrüsen Test

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (auch Hypothyreose genannt) bildet Ihre Schilddrüse keine oder nicht genügend Schilddrüsenhormone [3].

Der Hormonmangel verlangsamt alle Stoffwechselprozesse Ihres Körpers und verringert Ihre Leistungsfähigkeit. Manche Symptome, wie beispielsweise Müdigkeit, Haarausfall oder depressive Verstimmung sind aber recht unspezifisch. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen nichts von ihrer Stoffwechselerkrankung ahnen: Fachleute gehen davon aus, dass knapp fünf Prozent der Europäer*innen eine Schilddrüsenunterfunktion haben, ohne es zu wissen [4]!

Wer kann eine Schilddrüsenunterfunktion bekommen?

Jeder Mensch könnte eine Schilddrüsenunterfunktion bekommen, sie ist aber häufiger bei Frauen und älteren Menschen (ab 65 Jahren) [4]. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch auftreten bei [5]:

  • Menschen, in deren Familie schon Fälle von Schilddrüsenstörungen vorkommen und die damit eine genetische Vorbelastung haben könnten
  • Neugeborenen (eins von 3.500 Babys)
  • Schwangeren und stillenden Frauen
  • Menschen mit Autoimmunerkrankungen (wie Diabetes Typ I und Zöliakie)

Gut zu wissen: Bei Neugeborenen werden die Schilddrüsenwerte bereits in den ersten Lebenstagen überprüft. Dabei wird dem Baby ein wenig Blut abgenommen und die Menge an Schilddrüsenhormonen bestimmt [3].

Infografik: Risikogruppen für eine Schilddrüsenunterfunktion

Was sind die Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion?

Teile des Gehirns, genauer gesagt der Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) und die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) steuern die Produktion der Schilddrüsenhormone. Sie sorgen dafür, dass die Schilddrüse immer die richtige Menge an Hormonen ausschüttet.

Die Schilddrüsenhormonproduktion

Die Hypophyse misst den Hormongehalt im Blut. Sind zu wenig Schilddrüsenhormone vorhanden, sondert die Hypophyse TSH (Thyreoidea-stimulierende Hormon) ab. TSH gibt der Schilddrüse das Signal, aktiv zu werden. Die Schilddrüse bildet daraufhin die Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin). Der Hypothalamus wiederrum überwacht die Aktivität der Hypophyse und schüttet bei Bedarf das Hormon TRH (Thyreotropin Releasing Hormone) aus. TRH regt die Hypophyse dann zur Bildung von TSH an.

Wenn Ihre Schilddrüse zu wenig Hormone (T3 und T4) produziert, kann die Ursache dafür auf diesen drei Ebenen liegen, also in der Schilddrüse, in der Hypophyse oder im Hypothalamus. Fachleute unterscheiden daher zwei Formen der Schilddrüsenunterfunktion, die primäre Hypothyreose und die sekundäre Hypothyreose [2].

Primäre Hypothyreose

Die primäre Schilddrüsenunterfunktion kommt häufig vor und entsteht durch eine Krankheit in der Schilddrüse. Die Krankheit kann angeboren sein oder erst im Laufe des Lebens entstehen – man spricht dann von einer erworbenen Schilddrüsenunterfunktion. Eine primäre Hypothyreose entsteht beispielsweise durch [5]:

  • eine Fehlentwicklung der Schilddrüse
  • eine Entzündung der Schilddrüse (wie Hashimoto-Thyreoiditis)
  • einen Jodmangel
  • eine Schilddrüsenoperation
  • eine Strahlentherapie

Übrigens: Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das eigene Immunsystem gegen die Schilddrüse richtet. Dadurch entstehen eine chronische Schilddrüsenentzündung und meistens eine Schilddrüsenunterfunktion.

Sekundäre Hypothyreose

Die sekundäre Hypothyreose entsteht durch Störungen im Hypothalamus oder in der Hypophyse und ist sehr selten. Wenn die beiden Gehirnstrukturen zu wenig TRH oder TSH produzieren, hat das Auswirkungen auf die Schilddrüse: Sie bildet in der Folge zu wenige der Schilddrüsenhormone T3 und T4 und es kommt zur Unterfunktion [6].

Was sind die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion?

Wenn Ihre Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, verlangsamt sich Ihr Stoffwechsel und Ihre Organe drosseln die Leistung. Ihr Aussehen und Ihre körperliche Verfassung können sich dadurch verändern. Anzeichen dafür sind beispielsweise [5]:

  • Gesicht, Zunge und Augenpartien sind geschwollen
  • Dünne, strohige Haare und Haarausfall
  • Kalte, trockene und raue Haut
  • Heiserkeit und langsame Sprache
  • Gewichtszunahme, Muskelschwäche

Außerdem kann sich die Schilddrüse vergrößern, man spricht dann von einer Struma oder einem Kropf.

Mit einer Schilddrüsenunterfunktion fühlen Sie sich vielleicht auch anders. Betroffene berichten häufig von folgenden Symptomen [3], [5]:

  • Verstopfung
  • Frieren und Kälteempfindlichkeit
  • Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
  • Langsamer Puls und Herzschlag
  • Depressive Stimmung

Erwachsene entwickeln eine Schilddrüsenunterfunktion meist schleichend! Anfangs kommt es kaum zu Beschwerden. Die Symptome müssen nicht alle auftreten und können auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein [5].

Infografik: Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

Warum nehme ich bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu?

Die Schilddrüsenhormone beeinflussen Ihr Körpergewicht. Sie regulieren den Energieverbrauch in den Mitochondrien (man nennt sie auch die „Kraftwerke“ unserer Zellen) und lenken den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Wenn Ihre Schilddrüse genügend Hormone bildet, kann Ihr Körper die Energie, die er über die Nahrung bekommt, auch entsprechend verwerten.

Wenn Ihre Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, verlangsamt sich Ihr Stoffwechsel und Ihr Energiebedarf sinkt: Sie nehmen zu, weil Ihr Körper mehr Energie zur Verfügung hat als er verbrauchen kann [7]!

Diagnose – Wie erkennt man eine Schilddrüsenunterfunktion?

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann man mit einem Bluttest feststellen. Außerdem kommen eventuell ein Antikörpertest und eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse in Frage.

Die Diagnose stellt immer Ihr*e Ärzt*in. Dabei werden Sie in einem Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre Vorerkrankungen, Schilddrüsenkrankheiten in Ihrer Familie und Ihre Essgewohnheiten befragt. Durch das Abtasten der Halsregion können mögliche Vergrößerungen Ihrer Schilddrüse von außen erfühlt und beurteilt werden.

Der Bluttest

Beim Bluttest bestimmt man die Konzentration der Schilddrüsenhormone TSH, freies L-Thyroxin (fT4) und freies Trijodthyronin (fT3) in Ihrem Blut.

Eine Schilddrüsenunterfunktion liegt vor, wenn [8]:

  • der TSH-Wert zu hoch ist und
  • fT4 und fT3 zu niedrig sind

Fachleute sprechen außerdem von einer latenten (oder auch milden) Unterfunktion, wenn ihr TSH-Wert zu hoch ist, fT4 und fT3 aber noch im Normalbereich liegen [8].

Was sind normale Schilddrüsenwerte? Das erklären wir Ihnen in unserem Artikel über Schilddrüsenwerte und Schilddrüsenhormone im cerascreen-Gesundheitsportal!

Mit dem cerascreen® Schilddrüsen Test können Sie sich von zu Hause aus auf eine Schilddrüsenunterfunktion testen. Dazu entnehmen Sie sich selbst mithilfe eines Probenahmesets eine kleine Blutprobe, die Sie kostenfrei per Post zurückschicken können. Unser Partnerlabor analysiert Ihr Blut dann auf die Konzentration von TSH, fT4 und fT3. In Ihrem persönlichen Ergebnisbericht erfahren Sie die Messwerte – nebst konkreten Tipps und Handlungsempfehlungen für die Gesundheit Ihrer Schilddrüse.

Der Antikörpertest

Eine Schilddrüsenunterfunktion wird häufig durch eine Schilddrüsenentzündung ausgelöst.

Bei vielen Betroffenen führt die Hashimoto-Thyreoiditis zur Schilddrüsenunterfunktion: Ihr Immunsystem greift die Zellen in der Schilddrüse an, was zu einer chronischen (also dauerhaften) Schilddrüsenentzündung führt. Dabei bildet Ihr Körper spezielle Antikörper, die im Blut nachgewiesen werden können [9].

Der cerascreen® Hashimoto Test bestimmt die Hashimoto-spezifischen Antikörper (TPO-AK und TAK) im Blut. Darüber hinaus misst er die drei Schilddrüsenhormone TSH (Thyreotropin), fT4 (freies Thyroxin) und fT3 (freies Trijodthyronin). Die Ergebnisse bieten Ihnen erste Anhaltspunkte, ob ein Verdacht auf Hashimoto vorliegen könnte und wie funktionstüchtig Ihre Schilddrüse ist.

Die Ultraschalluntersuchung

Ihr*e Ärzt*in kann Größe und Beschaffenheit Ihrer Schilddrüse zusätzlich per Ultraschall untersuchen. Damit kann man mögliche Erkrankungen besser erkennen [10].

Therapie – Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion behandelt?

Wenn Ärzt*innen eine Hypothyreose bei Ihnen feststellen, können sie dagegen Medikamente verschreiben. Bei den Arzneimitteln handelt es sich um Schilddrüsenhormone, in der Regel das L-Thyroxin (T4). Führen Sie dieses Hormon von außen zu, kann Ihre Schilddrüse daraus T3 herstellen, das im Körper wirkt. Dadurch gleichen Sie Ihre Schilddrüsenunterfunktion aus.

L-Thyroxin – wie einnehmen?

Das L-Thyroxin wird in Tablettenform verschrieben. Die Tablette nehmen Sie täglich morgens, etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück, auf nüchternen Magen ein.

Warum soll ich Tabletten vor dem Essen einnehmen? Nahrungsmittel beeinflussen die Aufnahme der Hormone in Ihren Körper. Wenn Sie die Tablette vor dem Essen einnehmen, kann Ihr Darm die Wirkstoffe der Tablette optimal aufnehmen.

Sie beginnen mit einer niedrigen Dosis L-Thyroxin und steigern sie langsam – bis sich Ihr TSH-Wert normalisiert. Das überprüft Ihr*e Ärzt*in mit regelmäßigen Blutkontrollen [11].

Die meisten Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion müssen die Schilddrüsenhormone ihr Leben lang einnehmen. Das hat aber keinen Einfluss auf ihre Lebensqualität und Lebenserwartung!

Wie kann ich mit Schilddrüsenunterfunktion abnehmen?

Haben Sie durch Ihre Schilddrüsenunterfunktion an Gewicht zugenommen? Das liegt daran, dass sich Ihr Stoffwechsel – und damit Ihr Energieumsatz – verlangsamt hat.

Frau steigt auf Waage, daneben liegt ein Maßband

Ihr Schlüssel zum erfolgreichen Abnehmen:

  1. Stellen Sie Ihre Schilddrüse mit L-Thyroxin-Tabletten optimal ein. Dabei hilft Ihnen Ihr*e Ärzt*in.
  2. Ernähren Sie sich gesund und vielseitig mit möglichst frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln. Meiden Sie Fast Food, Süßigkeiten und Fertigprodukte.
  3. Bewegen Sie sich mehr im Alltag und treiben Sie regelmäßig Sport. Dadurch aktivieren Sie Ihren Stoffwechsel und die Fettverbrennung.

Übrigens: Ihre Muskeln verbrennen besonders viel Fett! In unseren Gesundheitsportal-Artikeln erklären wir Ihnen, wie Sie einen Muskelabbau beim Abnehmen verhindern und welche Vorteile eine Eiweiß-Diät in diesem Zusammenhang haben kann.

Ernährung: Was kann ich essen bei Schilddrüsenunterfunktion?

Mit einer Hypothyreose sollten Sie sich gesund und vielseitig ernähren. Frische und unverarbeitete Produkte enthalten besonders viele Nährstoffe und meist weniger Kalorien und ungesundes Fett als Fertigprodukte und Fast Food.

Ihre Schilddrüse braucht bestimmte Nährstoffe, damit sie optimal arbeiten kann und die Schilddrüsenhormone gut im Körper wirken können. Zu diesen Nährstoffen zählen Jod und Selen, negativ auswirken können sich auch ein Eisenmangel und ein Vitamin-D-Mangel [12].

Auf einen Blick: Schilddrüsenunterfunktion

Was ist die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist eine daumengroße Hormondrüse und liegt im Hals. Sie bildet die Schilddrüsenhormone, die als wichtige Botenstoffe den Stoffwechsel und die Funktion der Körperorgane beeinflussen und regulieren.

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bildet Ihre Schilddrüse keine oder nicht genügend Schilddrüsenhormone. Der Hormonmangel verlangsamt alle Stoffwechselprozesse Ihres Körpers und verringert Ihre Leistungsfähigkeit.

Eine Hypothyreose tritt häufig bei Frauen und älteren Menschen (ab 65 Jahren) auf. Menschen mit genetischer Vorbelastung (Hypothyreose kommt in der Familie vor), mit Autoimmunerkrankungen (wie Diabetes Typ I), schwangere und stillende Frauen und sehr selten auch Neugeborene haben ein höheres Risiko für eine Schilddrüsenunterfunktion.

Welche Ursachen hat eine Schilddrüsenunterfunktion?

Wenn Ihre Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, kann die Ursache dafür in drei Bereichen liegen: In der Schilddrüse selbst, oder in den Schilddrüsen-Kontrollregionen des Gehirns, also in der Hypophyse oder im Hypothalamus.

Liegt die Störung in der Schilddrüse, bezeichnen Fachleute das als primäre Hypothyreose. Bei der sekundären Hypothyreose ist ein Problem in der Hypophyse oder im Hypothalamus für die Schilddrüsenunterfunktion verantwortlich.

Was sind die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Hypothyreose verlangsamt sich Ihr Stoffwechsel und Ihre Organe drosseln die Leistung.

Ihr Aussehen und Ihre körperliche Verfassung können sich dadurch verändern. Mögliche Anzeichen sind eine vergrößerte Schilddrüse, Gewichtszunahme, kalte und trockene Haut sowie Haarausfall.

Mit einer Schilddrüsenunterfunktion fühlen Sie sich vielleicht auch anders. Betroffene berichten häufig von Verstopfungen, Frieren, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und depressiver Stimmung.

Wie diagnostiziert man eine Schilddrüsenunterfunktion?

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann man mit einem Bluttest feststellen. Außerdem kommen eventuell ein Antikörpertest und eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse in Frage. Die Diagnose stellt immer Ihr*e Ärzt*in.

Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion behandelt?

Wenn Ärzt*innen eine Hypothyreose bei Ihnen feststellen, verschreiben sie dagegen das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin (T4) in Tablettenform. Die Tablette nehmen Sie täglich morgens, etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück, auf nüchternen Magen ein.

Wie kann ich mit Schilddrüsenunterfunktion abnehmen?

Stellen Sie Ihre Schilddrüse mit L-Thyroxin-Tabletten und unter ärztlicher Aufsicht optimal ein. Bewegen Sie sich im Alltag mehr und treiben Sie regelmäßig Sport.

Mit einer Hypothyreose sollten Sie sich gesund und vielseitig ernähren. Wählen Sie möglichst frische und unverarbeitete Produkte.

Ihre Schilddrüse braucht bestimmte Nährstoffe, damit sie optimal arbeiten kann. Zu diesen Nährstoffen zählen Jod, Selen, Eisen und Vitamin D.

Quellenangaben

[1]       „Anatomie der Schilddrüse sowie der Nebenschilddrüse“, Deutsches Schilddrüsenzentrum. https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/anatomie-der-schilddruese/ (zugegriffen Aug. 28, 2020).

[2]       M. Droste und M. Derwahl, „Schilddrüsenhormon - Regulation und Substitution“. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie - Hormone und Stoffwechsel, 2013, Zugegriffen: Aug. 28, 2020. [Online]. Verfügbar unter: https://www.endokrinologie.net/broschueren.php.

[3]       „Schilddrüsenunterfunktion“, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie - Hormone und Stoffwechsel, 2020. https://www.endokrinologie.net/krankheiten-schilddruese-unterfunktion.php (zugegriffen Aug. 31, 2020).

[4]       D. Mendes, C. Alves, N. Silverio, und F. Batel Marques, „Prevalence of Undiagnosed Hypothyroidism in Europe: A Systematic Review and Meta-Analysis“, Eur Thyroid J, Bd. 8, Nr. 3, S. 130–143, Juni 2019, doi: 10.1159/000499751.

[5]       „Schilddrüsenunterfunktion“, Deutsches Schilddrüsenzentrum. https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/schilddruesenerkrankungen/schilddruesenunterfunktion/ (zugegriffen Sep. 01, 2020).

[6]       „Hypothyroidism“, American Thyroid Association. https://www.thyroid.org/hypothyroidism/ (zugegriffen Sep. 01, 2020).

[7]       D. Sanyal und M. Raychaudhuri, „Hypothyroidism and obesity: An intriguing link“, Indian J Endocrinol Metab, Bd. 20, Nr. 4, S. 554–557, 2016, doi: 10.4103/2230-8210.183454.

[8]       L. Persani u. a., „2018 European Thyroid Association (ETA) Guidelines on the Diagnosis and Management of Central Hypothyroidism“, ETJ, Bd. 7, Nr. 5, S. 225–237, 2018, doi: 10.1159/000491388.

[9]       Gelbe Liste Online, „Hashimoto-Thyreoiditis - Symptome, Diagnostik, Therapie | Gelbe Liste“. https://www.gelbe-liste.de/krankheiten/hashimoto-thyreoiditis (zugegriffen Sep. 03, 2020).

[10]     „Schilddrüsendiagnostik“, Deutsches Schilddrüsenzentrum. https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/schilddruesendiagnostik/ (zugegriffen Sep. 03, 2020).

[11]     Internisten im Netz, „Schilddrüsenunterfunktion: Therapie & Tipps“, Berufsverband Deutscher Internisten e.V., Aug. 18, 2017. https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/schilddruesenunterfunktion/therapie-tipps-fuer-patienten.html (zugegriffen Sep. 03, 2020).

[12]     „Schilddrüse Teil 2: Ernährung bei Erkrankungen“, Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention, Feb. 16, 2018. https://fet-ev.eu/schilddruesenerkrankungen-ernaehrungstherapie/ (zugegriffen Sep. 07, 2020).

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