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COVID-19 Impfung Antikörper Test

Corona-Impfstatus

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Produktinformation

Produktinformation COVID-19 Impfung Antikörper Test

Der cerascreen® COVID-19 Impfung Antikörper Test ist ein Einsende-Testkit zur Bestimmung zweier unterschiedlicher Antikörper der Klasse IgG gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2), die üblicherweise nach einer Impfung oder Infektion auftreten. 

Mit dem Einsendetestkit kann die Probe zu Hause entnommen werden.

Gemessen werden Antikörper gegen S1-Spike-Proteine (Anti-S1-Antikörper), die nach einer COVID-19-Impfung oder Infektion festgestellt werden können, sowie Antikörper gegen Nukleokapsid-Proteine (Anti-NP-Antikörper), die nach durchstandener COVID-19-Infektion nachweisbar sind.

Wichtiger Hinweis: Bei (erneuter) Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes durch zum Beispiel hohes Fieber, Atemwegsbeschwerden oder starken Husten wenden Sie sich bitte an Ihre hausärztliche Praxis.

Wie lange halten Antikörper gegen COVID-19?

Die Antikörper im Blut nehmen nach der Impfung mit der Zeit ab. Das zeigt auch unsere anonymisierte Auswertung von 613 unserer Antikörper-Tests, die im Zeitraum von März bis September 2021 durchgeführt wurden. 180 Tage nach der Impfung waren die Werte bei allen Altersklassen und mit allen Impfstoffen deutlich niedriger als zum Höchststand, der einige Woche nach der Impfung liegt.

Was sich noch zeigte: In der Altersklasse ab 55 Jahren gingen die Antikörperkonzentrationen zu keinem Zeitpunkt so hoch wie bei den jüngeren Menschen. Außerdem fielen sie im Lauf der Zeit schneller wieder ab. Das passt zu den Empfehlungen, dass besonders Ältere sich um eine Booster-Impfung kümmern sollten.

Infografik: Vergleich der Antikörperkonzentration mit der Zeit zwischen verschiedenen Impfstoffen

Mehr über unsere Datenauswertung finden Sie in unserem Blogartikel über Antikörper nach der COVID-19-Impfung

 

COVID-19 Impfung Antikörper Test

  • Hinweis darauf, ob Impfung mit zugelassenen Impfstoffen (z.B. AstraZeneca, BionTech, Moderna) erfolgreich war
  • Testen, ob längere Zeit nach Impfung oder Erkrankung noch eine größere Menge Antikörper festgestellt werden kann
  • Antikörper-Konzentration kann Hinweis darauf sein, wie hoch das Risiko eines Impfdurchbruchs ist bzw. wie wichtig eine Booster-Impfung wäre
  • Präzision der Laborauswertung wie beim Arzt oder im Krankenhaus
  • Privatsphäre: Testen in einer privaten, diskreten Umgebung
  • Ergebnis innerhalb von 1-2 Werktagen nach Probeneingang im Labor
  • Labor- und Versandkosten inklusive
Vorteile

Vorteile des COVID-19 Impfung Antikörper Tests

Viele Menschen fragen sich, wie gut der Impfschutz einige Zeit nach der Impfung noch ist und ob es sich für sie bereits lohnen könnte, sich eine Booster-Impfung gegen COVID-19 zu holen. Eine Analyse der Antikörper gibt einen Hinweis auf den Impfstatus und hilft bei der Einschätzung.

Die Probenahme findet sicher und diskret zuhause statt: Sie müssen Ihre Wohnung nicht verlassen und keine Arztpraxis besuchen. Der cerascreen® Coronavirus Antikörper Test wird von einem medizinischen Fachlabor durchgeführt und verwendet dieselben Verfahren, die auch in Arztpraxen, Kliniken und Analysezentren zum Einsatz kommen. 

Sie profitieren von unserer Expertise: cerascreen® ist Marktführer für medizinische Selbsttests in Europa, mit 8 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Auswertung von Tests. Wir haben mehr als 40 zugelassene Einsende-Testkits (Medizinprodukte) entwickelt, 250.000 Proben ausgewertet und beliefern 19 Ländern in Europa.

Ihr Testergebnis
Ihr Testergebnis

Ergebnisbericht des COVID-19 Impfung Antikörper Tests

Sobald Ihre Probe ausgewertet ist, erhalten Sie über die mein cerascreen®-App oder Ihr Benutzerkonto auf unserer Website Ihren Ergebnisbericht. Sie können den Bericht ganz einfach an Smartphone, Tablet oder Computer einsehen und ihn bei Bedarf in ausgedruckter Form durchlesen.

Erfahren Sie in der Laboranalyse die Konzentration von S1- und NP-Antikörpern gegen SARS-CoV-2. Lernen Sie mithilfe unserer Empfehlungen, wie Sie die Ergebnisse deuten können und wann es sinnvoll sein kann, sich ärztlichen Rat zu holen. Wir liefern zudem weitere Informationen über Impfungen und die COVID-19-Pandemie.

Musterergebnisbericht anzeigen
Häufige Fragen

Fragen zu COVID-19 Impfung Antikörper Test

Warum Antikörpertests nach COVID-19-Impfung?

Das Ziel einer Impfung ist, dass Ihr Körper kompetente Immunzellen entwickelt und Antikörper herstellt, mit denen er einen bestimmten Krankheitserreger wie das Coronavirus in Zukunft schnell erkennen und bekämpfen kann – möglichst, bevor die Krankheit überhaupt ausbricht.

Eine wichtige Rolle spielen bei COVID-19-Impfungen nach jetzigem Wissensstand die IgG-Antikörper. Diese Antikörper bleiben lange im Organismus. Zu ihnen gehören auch die sogenannten neutralisierenden Antikörper, die das Virus am Eintritt in die menschliche Zelle hindern. Insgesamt unterstützen die Antikörper das Immunsystem bei der Bekämpfung und Zerstörung des Virus.

Das Immunsystem stellt verschiedene dieser IgG-Antikörper her, die jeweils gegen ganz bestimmte Eiweißbausteine des Virus vorgehen. Deswegen gibt die genaue Art der im Blut festgestellten Antikörper Hinweise darauf, ob in der Vergangenheit eher eine erfolgreiche Impfung mit den bislang zugelassenen Impfstoffen (Anti-S1-Antikörper), eine Erkrankung mit COVID-19 (Anti-NP-Antikörper) oder beides vorlag.

Außerdem weisen Studienergebnisse darauf hin, dass eine höhere Zahl von Anti-S1-Antikörpern nach der Impfung mit einem niedrigeren Risiko eines schweren Verlaufs zusammenhängt. Auf der anderen Seite sinkt die Antikörper-Konzentration aber mit der Zeit, besonders bei älteren Menschen – deswegen gibt es immer mehr Empfehlungen, den Impfschutz mit einer sogenannten Booster-Impfung nach einiger Zeit aufzufrischen.

Wer sollte den Test machen?

Der Antikörpertest ist für alle Menschen sinnvoll, die bereits eine vollständige Impfung mit zwei Impfdosen gegen COVID-19 erhalten haben oder die vermuten, dass sie in der Vergangenheit bereits an COVID-19 erkrankt waren. Für beide Fälle können Sie mit dem Test Hinweise erhalten, ob sich entsprechende Antikörper in Ihrem Blut befinden. Das kann zum Beispiel bei der Entscheidung helfen, ob Sie sich frühzeitig um eine Booster-Impfung bemühen möchten.

Wenn Sie derzeit die Symptome einer Grippe oder Erkältung haben und sich auf eine akute Infektion testen lassen möchten, ist ein Antikörpertest nicht geeignet. In einem frühen Stadium der Erkrankung lassen sich die Antikörper nicht immer feststellen. Wenn Sie herausfinden wollen, ob Sie akut unter der Infektion leiden, ist ein PCR-Test sinnvoller. Der cerascreen® Coronavirus-Test gibt Ihnen mehr Sicherheit, ob Sie sich mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert haben.

Wichtig: Die im Test untersuchten IgG-Antikörper bilden sich erst nach und nach, sowohl im Anschluss an eine Impfung als auch an eine Infektion. Damit die Messergebnisse aussagekräftig sind, sollten Sie den Test also nicht zu früh durchführen. Als Faustregel sollten Sie nach Erhalt der zweiten Impfdosis mindestens 3 Wochen warten, bis Sie den COVID-19 Impfung Antikörper Test durchführen.

Wie funktioniert der Test?

Der cerascreen® COVID-19 Impfung Antikörper Test ist ein Probennahme- und Einsendekit für zu Hause. Sie entnehmen sich eine kleine Blutprobe aus Ihrer Fingerspitze – wann und wo Sie wollen. Dazu pieksen Sie sich mit einer Lanzette und geben einige Tropfen Blut auf eine Trockenblutkarte. Die Karte mit der Probe senden Sie dann an uns zurück, woraufhin Ihr Blut in einem medizinischen Fachlabor analysiert wird.

Das Labor wendet das etablierte ELISA-Messverfahren an, um in Ihrem Blut die S1- und NP-Antikörper auszumachen, die der Körper gegen das Coronavirus bildet.

Ist die Auswertung abgeschlossen, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail oder über die mein cerascreen® App. Sie können sich dann Ihren persönlichen Ergebnisbericht mit Ihren Testergebnissen herunterladen.

Wie aussagekräftig ist der Antikörpertest?

Der cerascreen® COVID-19 Impfung Antikörper Test verwendet die wissenschaftlich etablierten Messverfahren für die Antikörper-Analyse bei COVID-19. Solche Analysen kommen beispielsweise in wissenschaftlichen Studien zum Einsatz, die die Effektivität von Impfstoffen oder die Durchseuchung in der Bevölkerung untersuchen.

Die Antikörper-Messung kann keine hundertprozentige Aussage dazu liefern, ob eine Impfung erfolgreich war. Neben den Antikörpern spielen auch andere Zellen des Immunsystems, wie Gedächtniszellen, eine Rolle bei der Immunität. Außerdem scheint auch eine nicht vollständig wirksame Impfung das Risiko schwerer COVID-19-Verläufe zu reduzieren.

Was sagt mir das Ergebnis?

Der Ergebnisbericht verrät Ihnen, welche Konzentrationen von Anti-S1-Antikörpern und Anti-NP-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 in Ihrer Blutprobe gemessen wurden. Sie erhalten zudem Referenzbereiche, ab denen die Konzentrationen als relevant gelten.

Anti-S1-Antikörper werden gegen S1-Spike-Proteine an der Oberfläche des Coronavirus gebildet. Sie lassen sich in der Regel nach einer erfolgreichen Impfung mit mRNA-oder Vektor-Impfstoffen nachweisen, aber auch nach einer Covid-19 Erkrankung.

Anti-NP-Antikörper werden gegen das Nukleokapsid-Protein von SARS-CoV-2 gebildet, das Hauptstrukturprotein aus dem Inneren des Virus. Sie sind unter der Berücksichtigung der aktuell zugelassenen Impfstoffe nur nach einer Erkrankung mit COVID-19 messbar. Das Nukleokapsid-Protein ist nicht Bestandteil der Proteine, die durch die Impfstoffe im Körper entstehen und gegen die daraufhin Antikörper gebildet werden.

Welche Schlüsse Sie aus dem Ergebnis ziehen können, hängt davon ab, ob die Anti-S1- und Anti-NP-Antikörper in Ihrem Blut nachweisbar waren:

  • S1 und NP nachgewiesen: Sie hatten mit großer Wahrscheinlichkeit bereits eine COVID-19 Infektion.
  • Nur S1 erhöht: Sie haben vermutlich nach einer Impfung erfolgreich Antikörper gebildet.
  • Nur NP erhöht: Sie hatten wahrscheinlich bereits COVID-19, für einen vollständigen Schutz ist vermutlich eine Impfung zu empfehlen.
  • Weder S1 noch NP erhöht: Es wurden keine Antikörper festgestellt, die auf Impfung oder vergangene Infektion hinweisen. Sollten Sie eine Impfung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, ärztlichen Rat einzuholen. Möglicherweise kann durch die Anwendung eines anderen Impfstoffes ein besserer Schutz vor schweren Krankheitsverläufen erreicht werden.

Wie lange halten die Antikörper im Körper?

Verschiedene Studien, Daten der Impfstoff-Hersteller und auch unsere Daten aus Antikörper-Tests zeigen: Die Antikörper-Konzentration erreicht einige Wochen nach der letzten Impfdosis ihren Höhepunkt. Danach sinkt sie nach und nach ab, besonders stark bei älteren Menschen. Viele Fachleute vermuten, dass damit auch der Impfschutz abnimmt und das Risiko für Impfdurchbrüche steigt.

Eine Studie* zeigte das zuletzt sehr deutlich. Sie erschien im September 2021 in der renommierten medizinischen Fachzeitrschrift The Lancet. Der BioNTech-Imfpstoff führte hier dazu, dass die 122 Proband*innen sehr wirksam Antikörper bildeten. Nach sechs Monaten jedoch hatten sie im Schnitt nur noch 7 Prozent der Antikörper-Konzentrationim Vergleich zum Höchststand kurz nach der Impfung.

*Quelle: P. Naaber u. a., „Dynamics of antibody response to BNT162b2 vaccine after six months: a longitudinal prospective study“, Lancet Reg. Health - Eur., S. 100208, Sep. 2021, doi: 10.1016/j.lanepe.2021.100208.

Was ist das ELISA-Messverfahren?

ELISA steht für “Enzyme-linked Immunosorbent Assay”. Es ist das wissenschaftliche Standardverfahren, mit dem Labore Antikörper im Blut feststellen. ELISA kommt zum Beispiel bei Allergietests oder in der Diagnose von Infektionskrankheiten zum Einsatz, und ist auch für Antikörper-Tests gegen SARS-CoV-2 die etablierte Labormessung.

Das ELISA-Verfahren läuft folgendermaßen ab: Eine spezielle Laborplatte wird mit dem Virus (dem Antigen) beschichtet, dann wird Ihre Probe hinzugefügt. Befinden sich in der Probe Antikörper, bilden sich nun auf der Platte nach einiger Zeit Komplexe aus Antikörper und Antigen.

Anschließend gibt das Labor ein spezielles Enzym hinzu, das ebenfalls an einen Antikörper gebunden ist. Befinden sich Antikörper-Antigen-Komplexe auf der Platte, docken die neuen Enzym-Antikörper-Gebilde daran an. Der größere Komplex, der daraus entsteht, wird “ELISA-Sandwich” genannt.

Entstehen diese “Sandwiches”, wandelt sich eine dem Enzym zugegebene chemische Substanz in einen Farbstoff um, der auf der Platte zu sehen ist. Wie intensiv diese Farbe später ausfällt zeigt an, ob sich Antikörper in der Probe befinden und wenn ja, in welcher Konzentration.

Muss ich mein Antikörper-Testergebnis melden?

Gemäß dem Bundesgesundheitsministerium sind auch indirekte Nachweise des Virus SARS-CoV-2 mittlerweile meldepflichtig – das schließt Antikörper-Tests wie diesen mit ein. Das Labor leitet Ihr Testergebnis pseudonymisiert an das Robert-Koch-Institut weiter. Folgende Informationen müssen zusätzlich weitergegeben werden:

  • Ihr Geschlecht
  • Monat und Jahr Ihrer Geburt
  • die ersten drei Ziffern der Postleitzahl Ihres Hauptwohnsitzes
  • Art des Untersuchungsmaterials
  • Nachweismethode
  • Kontaktdaten des Labors

Dem Robert-Koch-Institut helfen diese Testergebnisse und Informationen über getestete Menschen dabei, die bisherigen Fallzahlen und den Verlauf der Pandemie besser einzuschätzen. Die Regierung benötigt solche Messdaten unter anderem, um informierte Entscheidungen über Maßnahmen und Lockerungen treffen zu können.

Was sind Antikörper?

Gelangen Krankheitserreger wie Viren in Ihren Körper, arbeitet Ihr Immunsystem unter Hochdruck daran, sie zu bekämpfen. Dabei werden unter anderem Antikörper produziert.

Diese Antikörper sind auf ganz bestimmte Erreger abgerichtet. Spezifische Antikörper erkennen einen bestimmten Virus oder ein Bakterium, binden sich an den Erreger und erlauben den Abwehrzellen, ihn anzugreifen.

Hat Ihr Immunsystem die Antikörper einmal hergestellt, verbleiben sie noch lange im Körper. Wie lange, hängt von der Klasse der Antikörper ab. Die IgG-Antikörper etwa sind bei der Bekämpfung von Viren in einigen Fällen noch jahrelang aktiv. Solange sie im Körper sind, können sie denselben Virus unschädlich machen, wenn sie erneut auf ihn treffen. Ist das der Fall, sind Sie gegen den Erreger praktisch immun – man spricht von einer Immunisierung.

Wie bestimmt man Antikörpertiter?

Wenn es darum geht, wie lange Impfungen oder eine Immunität anhalten, ist oft vom Antikörpertiter oder Impftiter die Rede. Heutzutage wird der Begriff häufig gleichbedeutend mit der Konzentration bestimmter Antikörper im Blut verwendet. Haben Sie zum Beispiel viele IgG-Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut, würde man von einem hohen Antikörpertiter sprechen.

Streng genommen ist der Titer eine spezielle Methode, um festzustellen, wie viele Antikörper gegen einen bestimmten Krankheitserreger sich im Blut befinden. Dabei wird das Blut immer weiter verdünnt. Den verschiedenen Verdünnungsstufen (1:2, 1:4, 1:8 und so weiter) wird dann das Virus dazugegeben. Die höchste Verdünnungsstufe, bei der das Blut das Virus noch bekämpfen kann, ist der Titer. So ist 1:1024 ein hoher Titer, der auf viele Antikörper hinweist, 1:80 wäre ein niedriger Titer.

Solche Titer-Messungen kommen allerdings eher bei länger bekannten, gut untersuchten Infektionen zum Einsatz. Sie werden zum Beispiel verwendet, um den Status von Tetanus-Impfungen zu überprüfen.

Antikörper gegen SARS-CoV-2 werden derzeit vor allem durch das ELISA-Verfahren nachgewiesen. Diese Methode erlaubt es, die Konzentration der spezifischen Antikörper im Blut zu messen. Ab einem bestimmten Grenzwert gilt eine Blutprobe hier als positiv – und damit liegt ein Hinweis auf die Immunität gegen das Coronavirus vor. Auch der cerascreen® COVID-19 Impfung Antikörper Test basiert auf dem ELISA-Verfahren.

Wie lange hält die Immunität an?

Studien aus Kanada und den USA haben neutralisierende Antikörper beispielsweise noch bis zu 8 Monate nach einer COVID-19-Infektion feststellen können. Doch noch ist nicht klar, wie lange die Antikörper nach einer Impfung oder Erkrankung in der Regel im Körper verbleiben. Forschende untersuchen das weiter – zusammen mit der Frage, für welchen Zeitraum Menschen nach einer Impfung oder Erkrankung gegen SARS-CoV-2 immun sind.Andere Studien haben ein Absinken der neutralisierenden Antikörper schon nach 3 bis 6 Monaten beobachtet, ohne dass die Personen erneuterkrankten.

Wissenschaftler*innen vermuten zudem, dass auch nach Ablauf der Immunität noch ein gewisser Schutz besteht, eine sogenannte Grundimmunisierung: Dann würde das Coronavirus nach einer gewissen Zeit vermutlich nur noch milde Verläufe mit Husten, Schnupfen und Halsweh auslösen.

Was bedeutet die Effektivität der Impfstoffe?

Die Effektivität der Impfstoffe in wird den Medien derzeit viel diskutiert. Nach den Impfstudien wird zum Beispiel für den BioNTech/Pfizer-Impfstoff eine Wirksamkeit von bis zu 95 Prozent angegeben, für den AstraZeneca-Impfstoff je nach Studie nur zwischen 60 und 82 Prozent.

Doch was bedeutet Effektivität (Wirksamkeit) in diesem Fall überhaupt? Die Effektivität beschreibt, wie viel geringer das Risiko für geimpfte Personen in den Impfstudien war, krank zu werden. Bei einer Wirksamkeit von 60 Prozent erkrankten unter den Geimpften also 60 Prozent weniger Menschen an COVID-19 als unter den Umgeimpften.

Die Effektivität sagt aber nichts darüber aus, wie die Impfung die Schwere der Krankheitsverläufe beeinflusst.

So zeigen Daten aus den Impfstudien und auch zum Beispiel aus Israel, wo bereits viele Menschen geimpft wurden: Auch bei geringerer Wirksamkeit reduzieren die Impfstoffe das Risiko von schweren Verläufen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen enorm. Selbst wenn die Geimpften erkranken, fällt die Krankheit also in der Regel deutlich milder aus als ohne Impfung. In Israel ist beispielsweise von mehr als 500.000 untersuchten Menschen, die den BioNTech-Impfstoff erhalten haben, bislang noch niemand später an COVID-19 verstorben.

Wo erhalte ich bundeslandspezifische Informationen zur Corona-Pandemie?

Die aktuellen Entwicklungen rund um Fallzahlen und die Verbreitung des Coronavirus erhalten Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts (RKI). Das RKI veröffentlicht unter anderem tägliche Lageberichte zur COVID-19-Pandemie.

Wie es um Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen in Ihrem Bundesland steht, erfahren Sie in der Regel aus Medienberichten.

Einige Bundesländer haben auch Informationsdienste und Telefon-Hotlines eingerichtet, um Sie zu informieren:

  • Baden-Württemberg: Corona-Hotline unter 0711 / 90439555 (täglich 9 bis 18 Uhr)
  • Berlin: Corona-Hotline unter 0711 / 90439555 (täglich 8 bis 20 Uhr)
  • Hamburg: jederzeit erreichbare Corona-Hotline unter 040 / 428284000
  • Hessen: Corona-Hotline unter 0800 / 5554666 (Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr)
  • Nordrhein-Westfalen: Bürgertelefon zum Coronavirus unter 0211 / 91191001 und Website zum Coronavirus des Landes.
  • Rheinland-Pfalz: Coronavirus-Hotline unter 0800 / 5758100 (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr)
  • Thüringen: Hotline des Landesamts für Verbraucherschutz unter 0361 / 573815099 (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 13:30 bis 15 Uhr)

Was bedeuten SARS-CoV-2 und COVID-19?

SARS-CoV-2 ist die wissenschaftliche Bezeichnung für das neuartige Coronavirus. Die Abkürzung steht für Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (Schwerwiegendes akutes Atemwegs-Syndrom Coronavirus 2).

COVID-19 wiederum steht für die Erkrankung, die das Virus auslöst. Es ist das Kürzel für Coronavirus-Disease-2019, also Coronavirus-Erkrankung-2019. Die Jahreszahl bezieht sich auf den ersten Ausbruch der Erkrankung in China im Dezember 2019.

Die Erkrankung COVID-19 können Menschen in allen Altersklassen bekommen. Bei Kindern unter 15 Jahren tritt sie seltener auf, kam aber auch schon bei Säuglingen vor.

Schwere und potentiell gefährliche Verläufe betreffen vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen (z.B. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenkrankheiten, Asthma), außerdem unter Umständen Raucher.

Was sind die Krankheitssymptome des Coronavirus?

Daten aus China, wo das Virus zuerst ausbrach, zeigen: Bei rund 80 Prozent der Betroffenen kommt es zu milden oder moderaten Verläufen. In diesem Fall treten unter anderem (meist trockener) Husten, Fieber und manchmal Schnupfen auf, bis hin zu leichten Lungenentzündungen.

Manche Betroffene spüren auch überhaupt keine Symptome, sind aber trotzdem ansteckend, sie haben sogenannte stumme Infektionen.

Mittlerweile weisen Studien auch darauf hin, dass der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn ein Anzeichen für das Coronavirus sein kann.

Bei schweren Verläufen kommt es zu einer schweren Lungenentzündung mit Atembeschwerden und Atemnot bis hin zu lebensbedrohlichem Lungen- und Organversagen.

Weitere Symptome, die seltener sind, aber ebenfalls berichtet wurden, sind laut Robert-Koch-Institut:

  • Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Hautausschläge
  • Bindehautentzündung

Wie kann ich das COVID-19-Infektionsrisiko senken?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einige Empfehlungen dazu herausgegeben, wie Sie sich im Alltag verhalten können, um das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 für sich und andere zu senken.

Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören:

  • gründlich mit Seife die Hände waschen oder sie desinfizieren
  • immer mindestens 1 Meter Abstand zu anderen halten und Menschenansammlungen meiden
  • Husten und Niesen immer in die Armbeuge, benutzte Taschentücher sofort wegwerfen

Weitere Informationen und Empfehlungen gibt die WHO in ihrer Sammlung von Fragen und Antworten zu COVID-19 (auf Englisch). 

Informationen auf Deutsch erhalten Sie unter anderem auf www.zusammengegencorona.de, einer Plattform des Bundesgesundheitsministeriums.

Für wen ist der Coronavirus Antikörper Test nicht geeignet?

Der COVID-19 Impfung Antikörper Test ist für bestimmte Personengruppen nicht oder nur eingeschränkt geeignet:

Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie Hepatitis und HIV dürfen den COVID-19 Impfung Antikörper Test nicht durchführen.

Menschen mit der Bluterkrankheit (Hämophilie) sollten den Bluttest nicht durchführen.

Schwangere und stillende Frauen sollten den COVID-19 Impfung Antikörper Test nur unter ärztlicher Begleitung durchführen. Für sie gelten auch die Referenzwerte und Empfehlungen nicht, sie sollten sich Empfehlungen zum Testergebnis also von Ihrem Arzt oder Therapeuten einholen.

Der COVID-19 Impfung Antikörper Test eignet sich nicht für Kinder unter 18 Jahren.

Der Test ist nicht dazu da, eine akute Infektion mit dem Coronavirus zu diagnostizieren. Leiden Sie unter Grippesymptomen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Arzt oder beim Gesundheitsamt. Sie können akuten Beschwerden auch mit einem PCR-Test nachgehen, wie dem cerascreen® Coronavirus Test.

Kundenmeinungen

Kundenmeinungen

So funktioniert es

1. Zuhause testen

Ihr Testkit enthält alles, was Sie für die Entname einer kleinen Blutprobe aus Ihrer Fingerspitze brauchen. Anschließend schicken Sie die Probe im beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei an uns zurück.

2. Ergebnisse online ansehen

Nach der Auswertung im medizinischen Fachlabor erhalten Sie online Zugriff auf Ihren persönlichen Ergebnisbericht.

3. Handeln

Ihr Zugang zu den Testergebnissen sowie zu den evidenzbasierten Erkenntnissen und Tipps, um Ihre Gesundheit zu verbessern: das my cerascreen® Nutzerprofil auf unserer Website oder unserer App.

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